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Fürstenfeldbruck

                                                                                    
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Der Name Fürstenfeldbruck ist die Anreihung der Namen „Fürstenfeld“ und „Bruck“.
Der Namensteil „Fürstenfeld“ (Feld des Fürsten) sagt aus, dass diese Flur ehemals zum Besitz der Wittelsbacher gehörte. Dort wurde im Jahre 1263 das gleichnamige Zisterzienserkloster Fürstenfeld gegründet. Die Siedlung „Bruck“ war in direkter Nachbarschaft des Klosters schon vorher am dortigen Amper-Übergang entstanden. Für die Überquerung dieser Brücke, die zu der – damals sehr bedeutenden – Salzstraße gehörte, erhob die Familie der Gegenpointer im Auftrag der Welfen Zoll.
Um diese Zollstation und eine dort gegründete Poststation wuchs eine Siedlung, die erstmals 1306 als Markt bezeichnet wurde. 1425 gingen auch die letzten Besitzrechte von den Gegenpointern an das Kloster über.
1803 wurde das Kloster säkularisiert und ganz langsam entwickelte sich eine bürgerliche Selbstverwaltung. Unterschiedliche Schreibweisen des Marktes Bruck durch verschiedene Behörden zwangen 1908 die Regierung, eine einheitliche Bezeichnung festzulegen: Sie lautet seitdem „Fürstenfeldbruck“. Erst am 30. September 1935 wurde der „Markt“ zur Stadt erhoben.
1935 Beginn der Bauarbeiten für einen Fliegerhorst der Luftwaffe. 1937 Übernahme des neuen Fliegerhorstes durch die Luftwaffe, Nutzung durch die Luftkriegsschule 4. April 1945 Besetzung des Fliegerhorstes durch US-Truppen. Ausbau, Erweiterung und Nutzung des Fliegerhorstes "Fursty" durch die US Luftwaffe bis 1957.
1956 Aufbau der neuen Bundesluftwaffe. Fürstenfeldbruck wird zur "Wiege der Luftwaffe": Am 24. September 1956 erhalten die ersten zehn deutschen Flugzeugführer in Fursty ihr Flugzeugführerabzeichen. Am 13. November 1956 werden die ersten 20 Einsatzflugzeuge (F-84 F) in Fursty der Luftwaffe übergeben. Am 14. Dezember 1957 wird der Fliegerhorstes durch die Bundesluftwaffe übernommen. 1962 Errichtung des Ehrenmals für die Toten der Luftwaffe und Luftfahrt. 1997 Ende des Flugbetriebs. Abtrennung des Flugbetriebsbereichs vom restlichen Fliegerhorst. Heute Nutzung des Fliegerhorstes durch zahlreiche Dienststellen der Bundeswehr.
Der ehemalige Flugbetriebsbereich soll zivil genutzt werden. Um die Art und Weise der Nutzung wird jedoch noch diskutiert. Eine sinnvolle zivile fliegerische Nutzung, die auch zum Wirtschaftsaufschwung in der Region beitragen und Arbeitsplätze sichern würde, wird von der Nachbargemeinde vehement abgelehnt.
Mit der Ansiedlung des Fliegerhorstes und der Anbindung an das Nahverkehrsnetz von München 1972 gewann Fürstenfeldbruck weiter an Bedeutung und die Bevölkerungszahlen nahmen rasch zu. Im gleichen Jahr – während der Olympischen Spiele – erlangte die Stadt mit der missglückten Befreiung israelischer Olympiateilnehmer aus der Gewalt palästinensischer Terroristen traurige Berühmtheit (siehe dazu Geiselnahme von München).
Der Landkreis hat mittlerweile über 180.000 Einwohner und die östlichen Bereiche des Landkreises sind teilweise schon sehr nah an die Landeshauptstadt München herangewachsen. Die Große Kreisstadt Germering bei München, die auch zum Landkreis FFB gehört, hat inzwischen mehr Einwohner als FFB. Am 1. Januar 2006 wurde Fürstenfeldbruck ebenfalls zur Großen Kreisstadt erhoben.


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